Religiöses Leben

Andachten

Ein Weizenkorn - Tod und Auferstehung

Wir feiern diese Andacht im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
Wir singen "Oh Haupt voll Blut und Wunden" (Hier findet ihr das Lied mit Text: https://youtu.be/tEIkARf6Kmw)


Wir kommen aus der Passionszeit. Passion heißt Leiden. Wer hat was erlitten?
Jesus ist als Gottes Sohn seit Ewigkeiten beim Vater gewesen. Dort ist es schön. Dort sind alle gut
zueinander. Dort gibt es kein Geschrei, keine Tränen und keine Einsamkeit.
Als Jesus als Mensch in diese Welf geboren wurde, musste er diesen guten Ort verlassen. Er kam an
einen Ort, wo es Krieg, Streit und Tränen gibt. Das Volk Israel bei dem er aufwuchs hatte viel Not,
weil fremde Soldaten es unterdrückten. Er suchte sich Freunde, diese Freunde stritten sich,
verstanden ihn nicht, verleugneten und verrieten ihn am Ende und ließen ihn allein.
Kurz vor seinem Ende wollten ihn ein paar Menschen aus Europa sehen, erkennen, verstehen. Das
waren Griechen. Wir lesen Joh. 12, 20-24
Diese Männer wollten Jesus sehen, er antwortete ihnen aber komische Sachen. ER redete von einem
Weizenkorn, das sterben muss. Was hat das mit der Frage zu tun?
Jesus wollte nicht allein bleiben. Er wollte nicht, dass nur die Leute aus Israel ihn kennen sollten. Er
wollte, dass auch die Menschen z.B. in Europa oder Afrika ihn sehen konnten. Was musste
passieren?
Er erklärte es so. Ich bin wie ein Samenkorn! (BILD 1) Ich musste den guten Ort Himmel beim
Vater verlassen. (BILD 2) So kam ich auf diese Erde. (Bild 3) Gott zeigte mir, was ich tun sollte
und ich habe den Menschen gezeigt wie Gott ist. (BILD 4) Doch jetzt ist die Zeit gekommen, dass
ich sterben muss, wie ein Samenkorn, dass der Gärtner in die Erde drückt. (BILD 5) Ich werde nicht
mehr sichtbar sein. Ich werde wirklich tot sein. Ihr werdet mich vermissen. (BILD 6). Und ihr
werdet trauern, die anderen werden sich freuen. Ihr werdet denken es ist alles vorbei. Doch nach
drei Tagen wird etwas neues aufkeimen, aufsprossen. (BILD 7) Dann werden alle Menschen in
Kontakt mit Gott kommen können, sie haben alle eine Chance für einen Neuanfang. Auch die
Griechen im fernen Athen, auch die Deutschen im fernen Leipzig, auch die Schüler und Lehrer, die
sich fragen werden, wann endet endlich der Lockdown im Jahr 2021.
Gebet
Ich danke dir, Gott, für Jesus Christus. Ich danke dir, Jesus, dass du wie so ein Weizenkorn in der
Erde warst für mich. Ich danke dir, dass ich davon lesen kann in dieser Andacht und in der Kirche
davon höre. Ich danke dir, dass du, Jesus, lebst und jetzt bei mir bist. Ich vertraue dir alles an, was
mich schmerzt. Ich bitte dich, dass du uns hilfst im Miteinander und in der Coronazeit.

Nun singen wir das Auferstehungslied „Christ ist erstanden“.

Hier eine Variante aus einer Osternacht: https://youtu.be/3aSBF-TOfZQ
Wir beten: Vater unser …

Markus Holtz


Religion am Evangelischen Schulzentrum

Im Evangelischen Schulzentrum wird von der ersten bis zur zwölften Klasse Religionsunterricht erteilt. Das Fach Religion wird außerdem als Leistungskurs angeboten. Fester Bestandteil des Schulalltags sind auch die im Wechsel von allen Klassen vorbereiteten Montagsandachten sowie Gottesdienste zum Schulanfang, zu Weihnachten und zur Passionszeit. Die Schülerinnen und Schüler der Oberschule haben ab der sechsten Klasse die Möglichkeit, Diakonie als Fach zu wählen, bzw. nach der neunten Klasse den Hauptschulabschluss zu absolvieren. Die zehnten Klassen des Gymnasiums schließen ein soziales Praktikum ab.

Aktuell bieten wir mit drei regelmäßigen Terminen die Möglichkeit für gemeinsamen Austausch und Gebet:

  • - Müttergebet, mittwochs um 8:30 Uhr im Raum der Stille; Kontakt: Kerstin Kluge: kerstin@kluge-leipzig.de
  • - Flames in God, jeden Dienstag und Freitag in der 2. Hofpause im Raum der Stille; Kontakt: Miriam Schneider: mimisu.schneider@gmail.com, Talida Benndorf: talida.benndorf@gmail.com
  • - Bibelpause, donnerstags in der 1. Hofpause im Raum der Stille; Kontakt: Herr Nitschke, jnitschke@schulzentrum.de

 
siehe auch: